Die Rheinberger Underberg-Gruppe (Semper idem Underberg) hat Frank Schübel (62) in ihren Aufsichtsrat berufen. Das Gremium besteht damit aus fünf Mitgliedern.
Schübel bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Markenartikelindustrie mit. Bis März 2026 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Teekanne-Gruppe, von 2012 bis 2017 gehörte er dem Vorstand der Berentzen-Gruppe an, zuletzt als Vorstandssprecher. Zuvor hatte er Führungspositionen bei Nestlé Deutschland, in der Konzernmarkenführung der Deutschen Bahn und an der Spitze der Molkerei Weihenstephan inne; seine Laufbahn begann bei der Werbeagentur Young & Rubicam.
Aufsichtsratsvorsitzender Manuel Cubero sagt, mit Schübel gewinne man eine Persönlichkeit, die in besonderer Weise zur Underberg-Gruppe passe, und verweist auf dessen fundierte Kenntnisse der Spirituosenbranche. Ludwig Ruder, stellvertretender Vorsitzender und Mitglied der sechsten Generation der Gründerfamilie, hält externe Perspektiven und Erfahrung aus anderen Familienunternehmen für besonders wertvoll. Dem Aufsichtsrat gehören außerdem Hubertine Underberg-Ruder und Frauke Helf an. Zu den Marken der Gruppe zählen Underberg, Asbach und Pitú.
Quelle: Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Semper idem Underberg
