Das Kölner Familienunternehmen igus übernimmt die Krott Electronic GmbH aus Stolberg und baut damit seine Kompetenz für individuelle Systemlösungen aus.
Die Übernahme wird zum 1. Oktober 2026 wirksam; danach wird Krott Electronic in die igus SE & Co. KG integriert, die sieben Mitarbeitenden werden Teil von igus. Das 2000 gegründete, inhabergeführte Unternehmen entwickelt und vertreibt Steckverbindersysteme, Verbindungsgehäuse und kundenspezifische Konfektionierungslösungen, etwa für Nieder- und Mittelspannung, Lichtwellenleiter, Datenkommunikation und ATEX-zertifizierte Anwendungen. Einen Kaufpreis nennt die Meldung nicht.
igus will sein projektbezogenes Systemgeschäft ausbauen, vor allem bei der Landstromversorgung, für die das Unternehmen bereits mobile Systeme für Container- und Kreuzfahrtschiffe anbietet. Krott soll dieses Angebot um Know-how in der Verbindungstechnik ergänzen, etwa für Tunnelbau, Bergbau, Offshore, Öl und Gas oder Hafeninfrastruktur. Dafür entsteht der neue Kompetenzbereich „Sonderlösungen Verbindungstechnik“, den der bisherige Geschäftsführer Jan Krott leiten wird.
Jan Krott sagt, als Teil von igus lasse sich das über Jahre aufgebaute Wissen bei kundenspezifischen Verbindungslösungen künftig noch enger mit den Kompetenzen in der Energieführung verknüpfen. Michael Blass, CEO e-kettensysteme bei igus, betont, Krott habe sich mit Lösungen für industrielle Nischenanwendungen erfolgreich am Markt etabliert.
Quelle: igus
Bildquelle: igus
