Emma Matratzen, Quelle: Emma

Familienunternehmen Haniel übernimmt Mehrheit an Matratzen-Start-up Emma

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Das Duisburger Familienunternehmen Franz Haniel & Cie. GmbH ist auch während der Corona-Krise aktiv und treibt den Umbau seines Portfolios voran.

Haniel hat die Mehrheit am Matratzen Start-up Emma übernommen. Während Haniel 50,1 Prozent erworben hat, halten die beiden Gründer Manuel Müller und Dennis Schmoltzi den Rest und bleiben weiterhin an der Spitze des Unternehmens.

Das 2013 gegründete Unternehmen Emma ist nach eigenen Angaben seit 2017 profitabel. Emma ist in 21 Ländern aktiv und erwirtschaftete im vergangenen Jahr 150 Millionen Euro Umsatz. Damit konnte der Umsatz im Vergleich zu 2018 um 80 Prozent gesteigert werden.

v.l.n.r.: Die Emma-Gründer Dennis Schmoltzi und Manuel Müller
Bildquelle.: Emma

Emma hat Anfang des Jahres 2017 die Traditionsmarke Dunlopillo aus der Insolvenz übernommen und beliefert damit den Fachhandel. Frankreich, die Niederlande und Großbritannien sind für Emma die derzeit wichtigsten Märkte. Erst dahinter folgt Deutschland. Das Umsatzvolumen für Matratzen in Deutschland lag 2019 bei etwa 1,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2018 sank der Umsatz damit um 5 Prozent. Dies traf vornehmlich den stationären Handel. Die beiden könnten von der Coronakrise profitieren. Onlinebestellungen nehmen in diesen Zeiten erheblich zu.

Bildquelle: Emma

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